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Hochzeit in der jüdischen Religion

Dezember 13, 2009

Hochzeit

-Eheschließung bedeutet für die Braut (kala) und den Bräutigan (chatam) einen Neubeginn.

  • Tradition: Am Hochzeitstag ist zu fasten um die Vergebung der begangenen Sünden zu erbitten.
  • Rabbiner leitet die Hochzeitszeremonie.
  • Wenn es möglich ist, dann findet die Zeremonie  im Freien statt, um Gottes Sagen zu erhalten.
  • Findet unter der Chuppa statt, ein gehaltener Hochzeitsbaldachin aus verzierter Seide, Satin oder Samt.
  • Das Wort Chuppa wird ursprünglich „ mit Girlanden schmücken“ übersetzt, damit wollen die Juden heute an die alten Israeliten erinnern, die früher in Zelten lebten.
  • Das ist auch ein Schutzsystem für die Frau.
  • 1. Schritt bei der Hochzeit ist, dass der Rabbiner den Segen über einen Becher Wein spricht.
  • Beide müssen davon trinken.
  • 2. Schritt: Der Mann streift der Frau einen Ring auf den Zeigefinger der rechten Hand und sagt dabei: Durch diesen Ring bist du mir angelobt nach dem Gesetz Moses und Israels.
  • Dann verliest der Rabbiner den Ehevertrag, die Ketubba. Mit der Ketubba verpflichtet sich der Mann seine Frau zu ehren, zu kleiden, zu ernähren und ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen.
  • Er muss ihr dann 200 sus geben, dadurch ist die Frau finanziell abgesichert.
  • Bei dem Tod oder der Scheidung wird ihr die gesamte Ketubbasumme ausgezahlt, aber wenn die Frau die Scheidung fordert, dann bekommt sie das Geld nicht.
  • 3 Schritt: Eheschließung ( Nissuin )
  • Rabbiner spricht die sieben Hochzeitssegensprüche und dann trinkt das Ehepaar wieder einen Schluck Wein.
  • Am Ende zerbricht der Mann ein Glas, was an die Zerstörung an den Tempel Jurusalems erinnern soll.
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Lob ;-)

November 30, 2009

Ich bin sehr begeistert von dem was hier auf dem Blog in der letzten Woche passiert ist. Ganz großes Lob an die Verfasser der Kommentare und Artikel!

Ulrike Kleinau

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Auch ich muss euch loben! Ihr habt hier total viel geschafft und dadurch ermöglicht, den Unterricht auf das Webquest aufzubauen! Macht weiter so!

Ein herzliches Dank noch einmal an die ganze Klasse!

Sarah Beyerle

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Kaschrut

November 30, 2009

Als Kaschrut bezeichnet man die jüdischen Speisegesetze, welche im Tanach, der heiligen Schrift der Juden, sowie im Alten Testament enthalten sind. Der Kaschrut schreibt vor, was als rein gillt, also gegessen werden darf und was als unrein gillt, also nicht gegessen werden darf. Für diese Differenzierung gibt es zwei wichtige Begriffe. Der eine Begriff lautet “koscher” (rein) und der andere Begiff lautet “trefe” (unrein). Es dürfen alle Säugetiere gegessen werden die Wiederkäuer sind und zweigespaltene Hufe haben. Desweiteren dürfen alle Wassertiere, die keine Fische sind nicht gegessen werden. Diese Tiere gelten als “trefe”, also unrein. Das Schwei gilt ebenfalls als “trefe”. Es besitzt zwar Hufe, ist aber kein Wiederkäuer. Das Kaschrut schreibt aber nicht nur vor was gegessen werden darf, sondern auch wie es zubereitet werden muss und mit was man es nicht zusammen essen darf. So darf man beispielsweise keine Säugetiere oder Geflügel mit Milchprodukten essen. Abgesehen von besonderen Feiertagen gelten diese Speisegesetze für alle Menschen jüdischen Glaubens.

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Nächstenliebe

November 30, 2009

Als Nächstenliebe bezeichnet man die unbedingte und selbstlose Hilfsbereitschaft und Aufopferung für deinen Nächsten (Mitmenschen). Das Wort Nächstenliebe ist aus einem Gebot der Tora (1. und wichtigster Teil des Tanachs) zurückzuführen. Nächstenliebe ist eine soziale Grundeigenschaft die Selbstlosigkeit, Aufopferung, Hilfsbereitschaft, Versöhnungsbereitschaft und viele andere ethische Werte umfasst. Nächstenliebe ist in den meisten Religionen als Grund- und Handlungsmotiv verankert.

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Erziehung

November 30, 2009

-Eine Tradition ist es, nach der Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen.
-Die Jungen werden beschnitten.
-Der Talmud empfiehlt der Mutter ihr Kind 24 Monate zu stillen.
-Die ersten 3-4 Jahre schneidet man dem Jungen keine Haare. Wenn sie ihm dann das erste Mal geschnitten werden, wird dies mit Feierlichkeiten begleitet.
-Mit der religiösen Erziehung wird begonnen, sobald das Kind sprechen kann.
-Gewisse Gebete werden von den Kindern in der Synagoge gesungen.
-Das Umwickeln der Torah kann von Kindern ausgeführt werden.
-Am Freitagabend werden die Kinder gesegnet.
-Mädchen können schon vor ihrer Bat Mitzwah Schabbatkerzen anzünden.
-Erst nach der Bar und/oder Bat Mitzwah muss das Kind die Gebote/Verbote, sowie die gesamten religiösen Regeln des Judentums einhalten, denn ab da an, ist das Kind religonsmündig.

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Tora – ein Buch aus dem man lernt…

November 30, 2009

Die Juden müssen jeden Tag aus der Tora lernen.

Villeicht fragt ihr euch: “Warum müssen sie jeden Tag aus der Tora lernen?”

Nun ja die antwort ist einfach: Die jüdische Religion begleitet einen Juden jeden Tag und das Tora lernen ist nicht nur eine Pflicht sondern auch ein inneres Bedürfniss der Juden, von klein an jeden Tag lernen sie aus der Tora, es ist für sie schon ganz normal..

Die Tora lässt sich in mehrere Hauptkategorien aufteilen:

Chumasch: Das relativ kurze Anweisungshandbuch ist oft ohne den Rest der Tora unverständlich, wie z.B.: “Seid fruchtbar und mehret euch.” Beispieltitel: Die fünf Bücher Moses.

Halacha: Dinge, die wir tun, die wir nicht oder nur unter bestimmten Umständen tun sollen, mit all ihren genauen Anwendungen, wie z.B.: “Die erste Priorität ist das Heiraten.” Beispieltitel: Mischna, Maimonides, Schulchan Aruch, die verschiedensten halachischen Schriften der halachischen Autoritäten aller Zeiten bis in die Gegenwart.

Talmud: Diskussionen, Debatten und Meinungsverschiedenheiten, wie z.B.: “Was passiert, wenn Menschen im Labor geklont werden?” Beispieltitel: Talmud, die Kommentatoren, das talmudische Lexikon.

Agada: Parabeln und Geschichten mit verborgenen Botschaften, wie z.B.: “Es war einmal, dass die Kinder eines geklonten Mannes vor König Salomon erschienen …” Beispieltitel: Ein Yaakov, Midrasch, Maharal, Geschichten über Zadikim.

Kabbala: Esoterisches Wissen über die Welt, wie z.B.: “Wenn wir einen Menschen klonen wollen, sollten wir uns zuerst mit den höheren Einheiten auseinandersetzen …” Beispieltitel: Zohar, Buch der Schöpfung, Buch des Paradieses, Der Baum des Lebens.

Chassidut: Das innere Licht und das Wesentliche der höheren Sphären, wie z.B.: “Ist unsere Materie ein Klon der oberen Welten?” Beispieltitel: Tanja, Chassidisches Erbe, Likute Sichot.

Der lern Prozess der Tora ist auch anders als wir es uns vorstellen:

1. Stören
In einer Lernstube (“Bejt Hamidrasch”) sitzen mindestens zwei Lernende zusammen, diskutieren lautstark einen Text und verwickeln jeden, der in Reichweite sitzt, ebenfalls in die Diskussion.
Auch wenn ihnen  niemand zuhört, soll das Toralernen keine ruhige Angelegenheit sein, denn die Tora muss lebendig bleiben. Deshalb wird sie vom Lesenden laut gelesen und erklärt.

2. Das Lernen genießen
Im Gegensatz zu anderen Studien ist das Toralernen nicht ein Mittel zum Zweck der Wissensansammlung. Vielmehr dient das Toralernen selbst bereits seinem eigenen Zweck: Es geht darum, die Erfahrungen zu sammeln, Fragen zu stellen, Antworten zu suchen und sich in die Denkweise der Weisen hineinzuversetzen.

3. Im Herzen einprägen
Lektionen die mit dem Herzen gelernt werden kann man nicht so einfach vergessen. Deswegen müssen die Juden das Tora lernen nicht mit intellekt betreiben sondern mit dem Herzen.

4.Ankerzeit
Das Toralernen bildet den Kern des jüdischen Lebens. Alles andere hat sich dieser Aufgabe unterzuordnen.  Widmen wir die Zeit des Toralernens ausschließlich dem Lernen und schalten alle eventuell auftretenden Störfaktoren aus. Alles Termine sind auf eine andere Zeit zu verlegen.

5. Den Schritt wagen
Die wörtliche Übersetzung von Tora bedeutet “Anweisungen” und außerdem auch “Licht”. Die Tora ist ein hell leuchtendes Licht, das  den Juden zeigt, wie sie gehen sollen.
6. Gruppenlernen
Je mehr Leute zusammen Tora lernen, desto besser. Wenn zehn Juden zusammen lernen, gesellt sich die göttliche Gegenwart zu ihnen und verwandelt ihre Umgebung in einen heiligen Ort.

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Familienreinheit

November 29, 2009

Die Familienreinheit wird durch eine Mikwe erreicht. Eine Mikwe ist ein rituelles jüdisches Bad. Mit dem Eintauchen in einer Mikwe erheben Frauen jüdischen Glaubens ihren Status. Das Wasser einer Mikwe soll die Kraft haben eine spirituelle Um- und Verwandlung zu bewirken. Hauptgrund eine Mikwe aufzusuchen, ist die Einhaltung der Familienreinheit. Vor dem Eintauchen in das Mikwe-Wasser spricht die Frau einen speziellen Segenspruch. Mit dem Beginn der Menstruation (blutfreie Tage) dürfen Paare, aufgrund der Familienreinheit keinen physischen Kontakt mehr haben.

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Nächstenliebe

November 29, 2009
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Was ist eine Mesusa und was macht man damit?

November 29, 2009

Eine Mesusa ist ein (Holz) Kästchen in dem Teile aus der Tora stehen.Eine Mesusa wird an einem Türpfosten befestigt und kennzeichnet so ein jüdisches Haus.Es soll uns immer an unsere Verbindung zwischen Gott und uns erinnern Die Mesusa besteht  aus biblischen Passagen, dem auf Pergament geschriebenen Schma Jisrael. Dieses Schma Jisrael zeigt  die Einzigkeit Gottes, weshalb es von einem Schriftgelehrten handschriftlich geschrieben sein muss. Die Mesusa ist auch ein Symbol von Gott, das Er über unserem Haus wacht und es beschützt.  Das Anbringen einer Mesusa an den Türen von Wohnung und Büro beschützt den Bewohner – egal wo er sich gerade aufhält.

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7. Kaschrut

November 28, 2009

Unter Kaschrut versteht man die jüdischen Speisegesetze. Der Kaschrut schreibt einem vor, welche Tiere als rein und welche als unrein angesehen werden, also welche man essen und welche man nicht essen darf. Zwei wichtige jüdische Begriffe zum Differenzieren von geeigneten und ungeeigneten Tieren sind “koscher” (rein) und “trefe” (unrein). Tiere wie zum Beispiel Kühe oder auch pflanzliche Lebensmittel gelten meist als “koscher” während Tiere wie Schweine, Aale, Hummern, Muscheln, Tintenfische, Schnecken und viele andere Tiere als “trefe” gelten. Prinzipiel gillt jedenfalls, dass Säugetiere die Wiederkäuer sind und gleichzeitig Hufen haben, als “koscher” einzustufen sind und dass man Wassertiere, die keine Fische sind nicht essen darf. Wobei es selbst da noch spezielle Ausnahmen gibt. Das Schwein beispielsweise gillt als “trefe”, weil es kein Wiederkäuer ist. Es besitzt zwar eine Art Hufe, erfüllt aber nicht die andere Voraussetzungen (kein Wiederkäuer) und ist somit unrein. Desweiteren schreibt das Kaschrut nicht nur vor, was man essen darf sondern auch wie man es zubereitet und mit was man sein Gericht ist. So darf man keine Säugetiere und kein Geflügel zusammen mit Milchprodukten essen. Das Kaschrut ist im Tanach, der heiligen Schrift des Judentums, wie auch im Alten Testament der christlichen Bibel enthalten.